Hinweise - Aktuelles

Liebe Patientinnen, liebe Patienten,

wir sind aus dem Urlaub zurück und ab Montag, 09.08.2010, 08.00 Uhr,
frisch und erholt wieder für Sie da!

Ihr Dr. Peter Schneider u. Praxisteam    
  
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SPORTMEDIZIN

Sportmedizin
In der Sportmedizin gibt es sowohl eine internistische als auch eine orthopädische Ausrichtung. Während sich der internistische Sportarzt um die Ernährungsgrundlagen, um die Leistungsfähigkeit bzw. die Leistungsverbesserung des Herzkreislaufsystems und der Lungen kümmert, konzentriert sich der orthopädisch tätige Sportarzt im wesentlichen auf die Behandlung und die Vermeidung von Sportverletzungen.


Die sportmedizinischen Leistungen unserer Praxis
Sporttauglichkeitsuntersuchungen und Beratungstätigkeit von Jugendlichen und aktiven Sportlern sowohl im Profisport als auch im Freizeitsport sowie bei Senioren, bei Neu- oder Wiedereinsteigern im sportlichen Bereich. Hinzu kommt die Betreuung von Sportvereinen und die Beratung der Aktiven bei Wettkämpfen.

Die Koordination und Überwachung der Arbeit der Physiotherapeuten.
Funktionelle, stützende und stabilisierende Verbände.
Behandlung aller Verletzungen, die beim Sport auftreten können.


Die sportärztliche Betreuung von Berufs- und Amateursportlern sowie die Beurteilung der sportlichen Leistungsfähigkeit gehören ebenso zu den Aufgaben des Sportorthopäden, wie die individuelle Beratung über die Vorteile oder die gesundheitlichen Risiken sportlicher Aktivitäten. Insgesamt gewinnt die Sportorthopädie mit der ständig steigenden Zahl von Freizeitsportlern immer mehr an Bedeutung im Gesundheitswesen.


Es heißt zwar im Allgemeinen, dass Bewegung und Sport wichtig und gut sind. Man sollte aber wissen, dass die Ausübung der “falschen” Sportart mehr schaden als nutzen kann - wenn die körperlichen Voraussetzungen nicht mit den sportlichen Anforderungen harmonieren. So können zum Beispiel ungeeignete Sportschuhe oder ein zu klein bzw. zu großer oder ein falsch bespannter Tennisschläger gesundheitliche Schäden an den Bändern, Sehnen und Gelenken provozieren. Saisonal kommen immer wieder neu entwickelte Sportgeräte auf den Markt, sodass es immer wieder zu veränderten Belastungen am Bewegungsapparat kommt. Ganz besondere Vorsicht ist hier bei der Anwendung von neuen Trainingsgeräten in den Fitnessstudios geboten. Deshalb ist es besonders wichtig, dass Sie mit einem orthopädisch tätigen Sportmediziner über die für Sie geeignete Sportart und über die möglichen gesundheitlichen Risiken sprechen.
Kinder und Jugendliche sollten bei der Sportartwahl beraten werden, um Fehlbelastungen und daraus entstehende Spätschäden zu vermeiden.


Überlastungsschäden und Verletzungen im Sport
Das Ausmaß von Überlastungsschäden und Akutverletzungen sollte vom Sportorthopäden abgeklärt werden. Quetschungen können harmlos erscheinen, verdecken aber unter Umständen einen Muskelriss, der später zu einer Verknöcherung der Muskulatur führen kann. Außerdem können fortgesetzte Reizungen - beispielsweise durch fehlerhafte Massage, durch zu frühzeitiges oder zu intensives Training - zu Verknöcherungsprozessen am Muskel führen, wie es gerade im Fußballsport oft vorkommt.
Andauernde Überlastungsreize können sich zu bleibenden Schäden in den entsprechenden Muskeln und Sehnen entwickeln, wie z. B. bei den chronischen Krankheitsbildern „Tennisarm“ oder „Golferarm“.
Größere Verletzungen wie Kreuzbandrisse, Seitenbandrisse, Meniskusschäden oder Knorpelschädigungen an Knie- und Sprunggelenken bzw. Knochenbrüche können operativ akut oder als Wahleingriff sowohl ambulant als auch stationär therapiert werden. Wenn möglich, werden die meisten Eingriffe minimalinvasiv durch eine Arthroskopie (“Schlüssellochoperation”) durchgeführt.
Ein typisches Beispiel für Muskelverletzungen stellt die Prellung des großen Streckmuskels (Quadriceps) am vorderen Oberschenkel dar.
Eine weitere schmerzhafte Sehnenverletzung ist der akute Achillessehnenriss, der bei sogenannten Stop- and Go- Sportarten entstehen kann. Der Patient beschreibt dieses Erlebnis oft mit einem “Schlag gegen die Ferse, oder einem knallartigen Reißen”. Diese teilweise oder komplette Zerreißung der Achillessehne betrifft oft Menschen mittleren Alters, bei denen schon degenerative Prozesse an der betroffenen Sehne vorliegen.
Die Therapie kann in der operativen Versorgung durch Achillessehnennaht oder in einer nicht-operativen funktionellen Behandlung bestehen.
Bei Spitzensportlern stehen Verletzungen der Bänder an erster Stelle. Auch bei Freizeitsportlern nehmen Bandverletzungen zu.





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